Zahlenblog:

Die verdoppelten Rundfunkgebühren

05.02.2012 - Immer wieder gerne regen sich Journalisten und andere Leute über die GEZ und die Rundfunkgebühren auf, denen wir es immerhin verdanken, dass es auch Sendungen ohne Werbeunterbrechung im Fernsehen gibt. Die "Rheinische Post" verdoppelte um 2010 in einer Grafik die Gebühren, um ihren Anstieg dramatischer aussehen zu lassen. Gefunden von Ludwig Mertens, Viersen

In dieser Grafik wollte die “Rheinische Post” um 2010 die Steigerung der Rundfunkgebühren in den Jahren 1953-2009 darstellen. Damit’s dramatischer wirkt, wurden die Gebühren kurzerhand optisch verdoppelt: In jedem Balken sind Grundgebühr und Fernsehgebühr einmal getrennt zu sehen, und dann kommt noch mal die Gesamtsumme oben drauf!

Dagegen ist es schon fast die übliche Kleinigkeit, dass man sich natürlich auch nicht die Mühe gemacht hat, den Inflationseffekt herauszurechnen – das übliche Spiel mit nominalen Preisen über lange Zeiträume, die natürlich immer ansteigen.

Gefunden von Ludwig Mertens, Viersen

Jens Jürgen Korff